Datenschutzgrundverordnung DSGVO und Webseiten in der Weiterbildung

Nach einer zweijährigen Übergangsphase tritt am 25. Mai 2018 die europaweit gültige Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO) in Kraft. Sie ersetzt zukünftig die bislang geltende EU-Datenschutzrichtlinie aus dem Jahr 1995. Wer seine Webseite bis zum 25.05.2018 nicht aktualisiert hat, muss damit rechnen, von Mitbewerbern auf Basis des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb abgemahnt zu werden.

Was bedeutet das konkret für Webseiten von Weiterbildungsanbietern?

1. Sollte Ihre Webseite Formulare enthalten, muss die Webseite die Daten verschlüsselt übertragen (Stichwort: HTTPS, Zertifikate).

2. Wenn die Webseite Cookies verwendet, muss ein entsprechender Hinweis bzw. eine Zustimmung erfolgen. Alle aktuellen Webseiten nutzen praktisch Cookies für den Betrieb und die Analyse (Stichwort: TYPO3, MAGENTO, PIWIK, Google-Analytics).

3. Die Datenschutzerklärung muss den aktuellen Vorgaben entsprechen und die relevanten Themen abdecken (Stichwort: DSGVO, Google, Facebook).

4. Formulare müssen um eine Checkbox ergänzt werden, mit der die Einwilligung zur Verwendung der personenbezogenen Daten erklärt und zugestimmt wird.

Für die korrekte Umsetzung der Vorgaben im Webbereich setzen Sie sich sinnvollerweise mit Ihrem jeweiligen Internetdienstleister bzw. Ihrer Agentur in Verbindung. Für die allgemeinen Datenschutz-Anforderungen gemäß DSGVO liefert z. B. die Seite des Landessportverbandes Saarland speziell für Vereine einen guten Überblick und bietet sogar Arbeitsvorlagen.