Projekt „Haltung – Entwicklung von Haltungen“
Das Projekt „Haltung“ knüpft an das Vorgängerprojekt „Narrative Ethik im Kontext des gesellschaftlichen Wandels“ (2025) an und widmet sich der Frage, wie individuelle und kollektive Haltungen entstehen, geprägt werden und sich im Handeln sowie im körperlichen Ausdruck zeigen.
Haltungen sind mehr als Meinungen: Sie verbinden Denken, Fühlen und Körper und beeinflussen, wie Menschen Entscheidungen treffen und gesellschaftlich handeln. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Polarisierungen und der Infragestellung demokratischer Werte fördert das Projekt eine bewusste Auseinandersetzung mit Haltungsgestaltung.
Im Mittelpunkt stehen Werte, gesellschaftliche Narrative und Sozialisation sowie deren Einfluss auf demokratische und menschenrechtsbasierte Haltungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von innerer Haltung und äußerem, körperlichem Ausdruck.
Ziele
- Förderung einer reflektierten, demokratischen und wertebasierten Haltung
- Sensibilisierung für den Zusammenhang von Haltung, Handeln und Körper
- Stärkung der Fähigkeit, gesellschaftliche Narrative kritisch zu hinterfragen
- Entwicklung und Veröffentlichung eines Leitfadens zur Weitergabe der Ergebnisse
Inhalte & Methoden
Das Projekt verbindet Theorie und Praxis:
- Analyse von Werten und gesellschaftlichen Narrativen
- Reflexion von Sozialisation und Prägung
- Körperorientierte Workshops (Theaterpädagogik, Achtsamkeit, Bewegung, Stimme)
- Praxisnahe Workshops zu Haltung, Menschenrechten und dem Umgang mit Diskriminierung
Die Arbeit erfolgt in Workshops, moderierten Diskussionen, Gruppenarbeiten und körperbezogenen Übungen. Ergebnisse werden dokumentiert und in Materialien für die Bildungsarbeit aufbereitet.
Zielgruppen
Angesprochen sind interessierte Bürger:innen ab 16 Jahren sowie pädagogisch Tätige.
Kooperation & Nachhaltigkeit
Das Projekt wird in Kooperation mit anderes lernen e. V. umgesetzt. Während die LEB den Schwerpunkt auf Werte, Narrative und Haltung legt, bringt anderes lernen e. V. den Fokus auf Menschenrechte und das aktive Eintreten gegen Menschenfeindlichkeit ein.
Die entwickelten Materialien und Methoden sichern eine nachhaltige Nutzung in der Erwachsenenbildung sowie der politischen und kulturellen Bildung und bilden die Grundlage für weiterführende Veranstaltungsformate.
